Handmade Loungemöbel aus Dresden

Mit der Serie BC2 bieten die BISCH-CHANDAROFF WERKSTÄTTEN moderne Loungemöbel, in rein handwerklicher Produktion, für Wohn- und Objektnutzung. Der minimalistische Entwurf des Designbüros StephanPartner lässt eine Familie an Möbeln entstehen, die nach dem Steckprinzip aus Sitzpolster und Lehnenteil kombiniert werden. Drei Sitzbreiten und drei Lehnenhöhen ergeben dabei eine Serie wandelbarer Sessel und Sofas, die über variable Rückenkissen weiter individualisiert werden können. Da alle Lehnenbezüge von Hand angenäht werden, ist die Selektion der Bezugsstoffe SAVILE ROW eine Referenz an die Schneiderkunst der vergangenen und heutigen Tage.

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Making of "Erz", die falsche Blume im Kunstgewerbemuseum Dresden

Für die Ausstellung die falsche Blume von Hermann August Weizenegger im Kunstgewerbemuseum Dresden fertigten wir neben anderen Stücken auch drei Stühle mit dem Namen Erz. Der Stuhl besteht aus einem massiven Eschenholzwinkel welcher wie eine Wirbelsäule funktioniert. Beine, Sitz und Lehne schließen an diesen Winkel an. Die komplexe Lehne und der Sitz wurden zunächst verleimt und nach dem Konturfräsen geschliffen. Im Anschluss wurden die Blumenschnitzereien vom Bildhauer umgesetzt. In der Zwischenzeit wurden die Wirbel mit den Beinen verbunden und danach mit dem Sitz und der Lehne verleimt. Die Farben orange, gelb und grün wurden durch beizen erzeugt und anschließend mehrfach lackiert. Zwei der Stühle sind im Szenenbild Blümelstube der Ausstellung zu sehen.

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Moderne Garderobe aus Eiche und Edelstahl

Umsetzung einer Garderobe in einer Dresdner Eigentumswohnung.

Die Schwierigkeit bei diesem Möbel bestand in der Befestigung, da sich die komplexe Haustechnik in dem Bereich der zukünftigen Garderobe befand. Ein uneingeschränkter Zugang zu den Revisionsklappen musste außerdem gewehrt werden.

Als Material wurde passend zum Parkettfußboden Eiche gewählt. Eine Stäbchentischlerplatte mit Eiche Furnier hatte in diesem Fall die optimalen Eigenschaften und erfüllte die Anforderungen des Kunden. Sie hat einen Nadelholzkern, ist somit ein „echter“ Holzwerkstoff und zudem noch sehr leicht.

Die Garderobe besteht aus einem durchgehenden Board unter dem sich eine abnehmbare Edelstahl Kleiderstange befindet. Ein Aufsatzschrank mit einer gefrästen Griffmulde beinhaltet  mehrere Einlegeböden und bietet zusätzlichen Stauraum. Die Oberfläche wurde mit einem weiß pigmentierten Möbelöl behandelt. Dadurch wird ein nachdunkeln, bzw. anfeuern der Eiche verhindert und es entsteht ein schöner Natureffekt.

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Die falsche Blume. Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Kunstgewerbemuseum
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
27. Juni – 13. September 2015
Wasserpalais, Schloss Pillnitz


Vom 27. Juni – 13. September 2015 zeigt das Dresdner Kunstgewerbemuseum die Ausstellung „Die falsche Blume. Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger“. Die Schau des bekannten Berliner Produktgestalters stellt eine Hommage an Sachsens frühere Kunstblumentradition dar. Seit dem 19. Jahrhundert galt insbesondere das an der Grenze zu Böhmen gelegene Sebnitz als Zentrum der europäischen Seidenblumenproduktion. Das Dresdner Kunstgewerbemuseum, das in die eindrucksvolle, direkt an der Elbe gelegenen barocke Schloss- und Parkanlage Pillnitz eingebettet ist, stellt den perfekten Rahmen für diese sinnliche Schau dar.
Anlässlich der Ausstellung hat sich Hermann August Weizenegger (HAW) mit dem sogenannten „Blümeln“, der handwerklichen Kunstblumenherstellung, auseinandergesetzt und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kunstblume Sebnitz zwei zeitgemäße Blütenvarianten entwickelt. Mit den beiden Blumen als Leitmotiv inszeniert er nun in zahlreichen Szenenbildern die Sage der Lore, einer Blumenmacherin, die in der Nähe von Sebnitz gelebt haben soll. Wie so oft in den Arbeiten Hermann August Weizeneggers bleibt unklar, was an dem Märchen der Lore echt ist und was von ihm gefälscht wurde. Sicher ist nur, dass Weizenegger von der Kunst der Sebnitzer Handwerkerinnen tief beeindruckt ist: „Das Blümeln, besonders das Schneiden und Färben der Blüten, erfordert enormes Geschick. Es wäre sehr schade, wenn dieses Jahrhunderte alte Handwerk, das einen ganzen Landstrich geprägt hat, verloren ginge.“
Aber es bleibt nicht nur bei Blumen und Blüten. Der Designer hat auch Porzellan- und Tuchmanufakturen sowie verschiedene Handwerker und Künstler dazu eingeladen, sich mit der „falschen Blume“ auseinanderzusetzen, darunter so klangvolle Namen wie etwa die renommierten Hersteller Theresienthal, Curt Bauer, Welter, Weissfee, und Meissen oder talentierte Handwerker, wie der Stuhlbauer Stefan Heinz, der Parkettleger Gunter Ludwig, der Polsterer Robert Krebes oder der Glasingenieur Gotthard Petrick. Daher zieren die beiden Blüten nun auch handwerklich hochwertig gefertigte Wandtapeten, Möbel, Teller, Gläser, Jacquardstoffe sowie mit Spitze aus Plauen verzierte Servietten und Decken. „Die falsche Blume“ ist nichts weniger als der Versuch eines umfassenden Gesamtkunstwerks.

Die falsche Blume - Lore
Die falsche Blume - Lore
Die falsche Blume - Flussteufel
Die falsche Blume - Flussteufel

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Handwerk trifft Fahrwerk

In der Saison ist in jedem guten Radladen Hochbetrieb und Stellfläche rar. So auch im Fahrwerk. Der Bike Händler aus Dresden benötigte mehr Ausstellungsfläche und trat mit der Bitte an uns, die statisch bedingten Säulen in der Werksausstellung um einige Slatwall Wände zu erweitern. Die Präsentationswände aus Birke Multiplex und speziellen Aluprofilen wurden nach einem Aufmaß vor Ort in der Werkstatt gefertigt und mit Hartwachsöl behandelt. Nach der Montage der vorgefertigten Teile können die Wände nun durch unterschiedliches Zubehör individuell bestückt und gestaltet werden.

Dadurch konnten Präsentationsaufsteller auf dem Boden verschwinden und die Waren platzsparend an der Wand präsentiert werden.

Ganz nebenbei: Hier gibt es nicht nur tollen Innenausbau zu sehen. http://www.fahrwerk-dresden.de/  

 



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